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Seltsame User-Agents aussperren, Search-Bots reinlassen

October 30th, 2009

Vor lauter Bots kann man sich als Webseiten-Betreiber zur Zeit ja kaum noch schützen. Die nervigsten und gefährlichsten sperre ich bei unseren Webprojekten seit gewisser Zeit schon über die Webserver-Konfiguration oder .htaccess Datei aus. Beispielsweise die Kennung “Mozilla/4.0″ oder “Mozilla/5.0″ ohne jegliche weitere Information.

Normale Browser-Kennungen, wie beispielsweise die vom Internet Explorer oder von Firefox, beginnen in der Regel auch mit dieser Kennung, beinhalten dann aber weitere Informationen dahinter in Klammern.

Zugriffe, die in der Browser-Kennung keine weitere Information enthalten, sind in der Regel Angreifer-Tools, die als Ziel haben, Sicherheitslücken zu finden oder Spam-Kommentare zu hinterlassen.

Seit kurzem sind mir aber sehr häufig auch Zugriffe aufgefallen, die vom MSNBot, also dem Suchmaschinen-Spider von Bing, Microsoft’s Suchmaschine, kommen – und die sich auch nur mit “Mozilla/4.0″ identifizieren. Den will ich reinlassen.

Glücklicherweise kann man den MSNBot anhand der IP-Adresse identifizieren.

Also sieht meine mod_rewrite-Rule für die .htaccess so aus:

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RewriteEngine On
 
RewriteCond %{REMOTE_ADDR} !^65.55.
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^Mozilla/[1-9]\.[0-9]$ [NC]
RewriteRule ^.*$ - [F,L]

Mit der ersten Rewrite Condition wird festgelegt, dass die folgende Regel nur für Zugriffe von IPs gilt, die NICHT Mit 65.55. anfangen.

Die folgende Condition beschränkt das ganze weiter auf User_Agent-Strings, die die Form “Mozilla/” gefolgt von einer Versionsnummer in der Form “x.y” (x und y nur einstellie Ziffern) haben.

Und die Rewrite-Rule am Ende legt fest, dass alle derartigen Zugriffe mit einem Forbidden (HTTP Fehler 403) beantwortet werden sollen.

Dominik Deobald .htaccess, Security , , , , , ,

JavaScript-Tests mit TestSwarm

August 27th, 2009

JavaScript testen ist eine etwas mühselige Arbeit. Inzwischen gibt es fünf relevante Browser (Firefox, Internet Explorer, Opera, Chrome und Safari) und von jedem gibt es verschiedene Versionen – insbesondere von den Browsern, die schon ein paar Jahre auf dem Markt sind.

Wie testet man also sein JavaScript auf all diesen Browsern?

Es gibt von Mozilla ein junges Projekt namens TestSwarm, dessen Funktionsweise eigentlich in folgendem Video sehr gut gezeigt wird:

Grob zusammengefasst funktioniert das so:

Es gibt einen Haufen “Testrechner”, die unterschiedliche Browser unter verschiedenen Betriebssystemen installiert haben. Diese warten darauf, von einem Zentralserver neue Aufgaben zugeteilt zu bekommen.

Und diesen Zentralrechner kann man nun damit beauftragen, JavaScript-Testschnipsel an die verschiedenen Browser zu verteilen. Heraus fällt am Ende eine Grafik, die eine Übersicht bietet, wo das Script problemlos lief und wo Fehler aufgetreten sind.

TestSwarm ist jetzt in “Alpha” Betrieb gegangen.

Dominik Deobald JavaScript , , , , , , ,