Z-Shell im Einsatz
Nach Jahren exzessiver Bash-Nutzung bin ich vor ein paar Wochen auf die Z-Shell (kurz zsh) umgestiegen. Die Z-Shell bietet viele Funktionen die ich bei der Bash in Zukunft vermissen werde – vor allem aber die nahezu perfekte TAB-Completion. Ebenfalls sehr schick ist die integrierte Erkennung von Tippfehlern.
Das Wiki des UUGRN e.V. schreibt zur Z-Shell:
Die zsh – Kurzform fuer Z-Shell wurde zur Erweiterung der bash, der csh und der tcsh entwickelt. Sie ist fast komplett zur bash und zur TENEX-C Shell kompatibel, bietet aber einige Erweiterungen:
- frei programmierbare TAB-Completion
- eine History fuer alle laufenden Instanzen
- Rechtschreibpruefung waehrend der Eingabe
- extrem themebares Prompt (auch auf der rechten Seite des Terminals moeglich)
Die zsh wurde 1989 entwicklelt und steht unter der BSD-Lizenz. Sie war lange die Standard-Shell auf MacOS X. In nahezu jeder Unix/Linux-Distrubution existieren binaer-Pakete zur Z-Shell.
Wer die Z-Shell einfach mal ausprobieren moechte, sollte sich grml ansehen:
grml is a bootable CD (Live-CD) originally based on Knoppix and nowadays based on Debian. grml includes a collection of GNU/Linux software especially for users of texttools and system administrators. grml provides automatic hardware detection. You can use grml (for example) as a rescue system, for analyzing systems/networks or as a working environment.
grml beinhaltet die Z-Shell bereits als default-Shell und bringt sehr nützliche Konfigurationen mit. Diese Configs kann man recht problemlos auf FreeBSD, Solaris oder OS X portieren, und die Z-Shell mit wenig Aufwand zur Standard-Shell auf seinem System machen.
Aber Achtung! Suchtgefahr.
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