T-Mobile web’n'walk Stick mit iPhone und MacOS X
Besitzer eines iPhones mit altem T-Mobile Vertrag können sich freuen: es gibt einen absolut simplen und effizienten Weg die mitgelieferte UMTS Flatrate bzw. das Volumen-Paket mit dem Notebook zu nutzen.
Der Ansatz heißt: MultiSIM.
Vorsicht, mit den aktuellen Tarifen geht das nicht mehr. Man bekommt zwar noch eine MultiSIM, kann über die aber nicht das Inklusiv-Volumen des iPhone Tarifs nutzen, der dort anfallende Traffic wird leider separat verrechnet.
Ich kann das weder bestätigen noch widerlegen, da ich noch den alten Tarif habe!
Die MultiSIM bekommt man im T-Punkt gegen einen recht niedrigen Betrag direkt zum mitnehmen. Es handelt sich um eine zweite SIM-Karte, die allerdings ausschließlich für den Datenverkehr freigegeben ist. Telefonieren kann man nicht. Gegen einen weiteren geringen Betrag kann man im T-Punkt auch gleich noch das web’n'walk prepaid-Angebot mitnehmen. Dieses Paket enthält einen web’n'walk USB-Stick (siehe unten) und eine prepaid-SIM inklusive etwas Startguthaben.
Beides in Kombination macht die iPhone Flatrate Notebook tauglich. (Ich spreche hier von “geringem Betrag”, weil sich die Preise recht häufig ändern – ich habe vor etwa einem Monat ca. €50,- bezahlt)
Benutzer von MacOS X werden sich über den Stick besonders freuen, denn einfach hätte man die Installation und die Bedienung gar nicht gestalten können. Auf dem Stick befindet sich neben dem Huawai HSDPA-Modem ein mass storage device mit der kompletten Software, die der Benutzer benötigt, um den Stick unter MacOS in Betrieb zu nehmen.

Die Verbindung aufzubauen ist denkbar einfach. Entschieden einfacher als damals™ mit der Vodafone PCMCIA Karte unter MacOS 10.4. ![]()

Auf das Telefonbuch der SIM-Karte kann man auch problemlos zugreifen. Einen sync mit dem Apple Adressbuch habe ich bisher nicht versucht, sollte aber durch die Export-Funktion der T-Mobile Software recht einfach sein.

Falls der iPhone Vertrag keine Flatrate enthält, ist der Statistik Funktion Gold wert. Laut meinen Messungen ist sie recht genau und vor allem übersichtlich. Teuren über-Traffic kann man so vermeiden.

Ja, sogar “komfortabel” SMS versenden ist kein Problem. Und weil die SIM-Karte ja eine Kopie der iPhone-SIM ist sogar mit der gleichen Absenderrufnummer. Ankommende SMS werden allerdings nur auf dem iPhone selbst signalisiert.

Der Stick enthält noch ein paar weitere Features: eine externe UMTS-Antenne ist anschließbar, aber noch viel reizender – zumindest für mich – eine miniSD-Karte kann eingesetzt werden, was den UMTS-Stick um ein “zweites Laufwerk” und damit Massenspeicher erweitert. In meinem Fall ist eine 8GB miniSD mein ständiger Begleiter geworden.
Wer einen noch einfacheren Weg findet, die iPhone Flatrate mit dem Notebook zu nutzen: ich freue mich über Feedback!
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Vorsicht, mit den _aktuellen_ Tarifen geht das nicht mehr. Man bekommt zwar noch eine MultiSIM, kann über die aber nicht das Inklusiv-Volumen des iPhone Tarifs nutzen, der dort anfallende Traffic wird leider separat verrechnet.
Norbert Tretkowskis last blog post..New OpenPGP key
Oha. Danke für den Hinweis, ich werde Deine Warnung mal ganz oben mit einbauen.
Wenn OSX einmal verstanden hat, dass es nun auch noch einen Huawei E169 gibt, und ihn als “Huawei Mobile” bei den NICs anzeigt, laesst sich auch ohne die Mobil-Provider Software die Verbindung herstellen (Zumindest die Software, die bei meinem Base-Tarif mitgliefert wurde nutzt sowieso die OSX-Funktionen zur Einwahl).
Beim Huawei-Mobile einfach als Telephone Number *99# angeben, Name und Passwort sind _bei eplus_ egal, weil hier die Authentifizierung ueber die Rufnummer laeuft.
Weiter geht es mit einem Klick auf “Advanced…”
Vendor: Apple
Model: HUAWEI Mobile Connect – 3G Modem
Dial Mode: Ignore dial tone when dialing
Dialing: Tone
Sound: Off
Einmal auf OK, dann noch “Show modem status in menu bar” auswaehlen, Apply, und man hat oben das PPP-Symbol und kann die Verbindung mit zwei Klicks herstellen ohne etwas anderes starten zu muessen.
Achtung – ich weiss nicht wie T-Mobile die Authentifizierung macht, und ob sie explizit einen APN angegeben brauchen, dass man nicht am falschen landet und ploetzlich doch zahlen muss.
Erstaunlich aber korrekt: dies ist der beliebteste Artikel hier im Blog geworden. Und zwar mit Abstand.

Sebastian´s last blog ..OpenAFS 1.4.11 release
Hm, also bei mir geht es noch ohne berechnet zu werden.
@Anne
War bei mir genauso – bei den Verträgen der ersten Generation (so in etwa das erste Verkaufsjahr des iPhones) war eine solche Nutzung vorgesehen.
Sebastian´s last blog ..Dock-Icon des Hardware Growlers entfernen