OpenSolaris legt bei der Installation einen ZPool “rpool” an, diesen jedoch nur auf der ersten Festplatte. Wer sein boot-System redundant haben möchte, muß etwas Hand anlegen.
Wie rmformat bei USB-Disks hilft hier der Befehl format um sich die verfügbaren Festplatten und deren Kennung (z.B. c8t0d1 o.ä.) anzuzeigen.
pfexec format
Searching for disks...done
AVAILABLE DISK SELECTIONS:
0. c8t0d0
/pci@0,0/pci15d9,7980@1f,2/disk@0,0
1. c8t1d0
/pci@0,0/pci15d9,7980@1f,2/disk@1,0
Specify disk (enter its number):
Nun mit pfexec prtvtoc /dev/rdsk/c8t0d0s2 | pfexec fmthard -s - /dev/rdsk/c8t0d1s2 (entsprechend anpassen und vorher nachdenken natürlich) die Partitionstabelle und die meta-Informationen der ersten Festplatte auf die zweite übertragen.
Die Platte attachen wir dann zum vorhandenen rpool:
pfexec zpool attach rpool c8t0d0s0 c8t0d1s0
Als letzten Schritt noch den Boot-Loader auf die zweite Platte installieren, so daß bei Ausfall der ersten Platte das System noch immer booten kann:
pfexec installgrub -m /boot/grub/stage1 /boot/grub/stage2 /dev/rdsk/c8t0d1s0
Je nach Maschine muß dem BIOS noch erklärt werden, daß auch die zweite Festplatte booten kann – ggf. noch mit Anpassung der Boot-Reihenfolge.
pfexec zpool status
pool: rpool
state: ONLINE
scrub: none requested
config:
NAME STATE READ WRITE CKSUM
rpool ONLINE 0 0 0
mirror ONLINE 0 0 0
c8t0d0s0 ONLINE 0 0 0
c8t1d0s0 ONLINE 0 0 0
errors: No known data errors
OpenSolaris, ZFS
Per Jakob, der in Rom beim europärischen OpenAFS-Workshop sitzt:
11:44 < sur5r> shl: es gibt btw. nen video stream
11:44 < shl> wooh, cool
11:44 < sur5r> link is auf der agenda-seite
11:45 < sur5r> dann im linken formular nen nick eintragen und den butten klicken
11:47 < sur5r> und das is schnell
11:47 < sur5r> wenn man das hier aufruft is das vllt. 0.5 sek hinter echtzeit
Zu finden auf der Agenda-Seite.

OpenAFS