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Posts Tagged ‘GTD’

“Things” per git und der iDisk syncen

February 24th, 2010

Things ist ein großartiges Produkt. (Punkt! Dem ist nichts hinzuzufügen!)
Nutzer von .Mac bzw. MobileMe können mit der Hilfe der iDisk und etwas git-Magie™ allerdings noch ein Stückchen mehr awesome bauen, nämlich ein Sync der Things-Datenbank über mehrere Macs.

Vorgeplänkel:

  • Wenn Du Things auf mehr als einem Mac nutzen möchtest, dann kaufe bitte eine entsprechende Anzahl von Lizenzen.
  • Ja, ich meine das ernst – die Buben aus Stuttgart haben wahnsinnig gute Arbeit geleistet, sowas muß man einfach würdigen.
  • Ich gehe davon aus, daß Du ein lauffähiges git auf Deinem Mac hast, Anleitungen hierzu gibt es genug im Netz.
  • Ich habe vor langer Zeit den symlink /Volumes/iDisk erstellt, um einen generischen Zugriffspfad zu haben. In den kompletten Zeilen weiter unten referenziere ich diesen Pfad. Der Name Deiner iDisk ist Dein Benutzername, ersetze also entsprechend iDisk mit $Du.

Let’s get dirty!
Auf dem Mac mit installiertem und genutztem Things erstellen wir ein git-Repository. Things legt seine Datenbank als XML in ~/Library/Application Support/Cultured Code/Things ab, und damit das Setup einfach bleibt, nutzen wir auch genau diesen Pfad für das Repository.
cd ~/Library/Application\ Support/Cultured\ Code/Things
git init
git add .
git commit -a -m "initial commit"

Sobald das neu erstellte Repository existiert und mit den bisherigen Daten gefüllt ist, erstellen wir erst ein neues Repository auf der iDisk (--bare weil wir in diesem Repository nicht arbeiten wollen, sondern es nur als “Server” benutzt wird) und pushen die Daten dort hin.
git clone --bare . /Volumes/iDisk/Repository/things.git
git remote add idisk /Volumes/iDisk/Repository/things.git
git push idisk master

Der Name “iDisk” für das remote-Repository ist hierbei frei gewählt.

Das folgende Shell-Script wird in Zukunft die oben angesprochene Magie™ für uns übernehmen, daher bitte einmal copy&paste, chmod +x und mit dem gewünschten Zeitpunkt in die crontab des eigenen Users eintragen.

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#!/bin/bash
DATE=`date`
cd ~/Library/Application\ Support/Cultured\ Code/Things
git pull idisk master
git commit -a -m "Auto Sync - $DATE"
git push idisk master

Bis hier haben wir ein Backup-System mit Versionshistorie, aber von einem zweiten Mac war bisher noch nicht die Rede, oder? Also…

Schickt die Clone herrein!

Auf dem zweiten oder siebzenten Mac Things installieren und mit der leeren Datenbank beenden.

cd ~/Library/Application\ Support/Cultured\ Code
mv Things Things.dist
git clone /Volumes/iDisk/Repository/things.git

Und auch auf diesem Apfel lassen wir das obige Shell-Script per cron laufen. Ich empfehle hier die Zeitpunkte nicht zu nah aneinander zu legen, so daß Kollisionen bestmöglich vermieden werden.

Kollisionen:
Auch wenn git mit Kollisionen umgehen kann, dieser Weg sollte nur so weit als Sicher bezeichnet werden, als das nur ein Mensch an einem Mac parallel arbeitet. Mit etwas mehr Magie™ läßt sich sicherlich ein Weg finden, die Things Datenbank bei Änderungen aus mehreren Quellen entsprechend zu mergen, aber diese Anforderung stellte sich bei der Motivation dieser Anleitung nicht. Für Vorschläge bin ich immer offen. :-)

Egal was Du tust, sichere Deine Daten! Ich bin zwar kein Fießling, und absichtlich werden hier niemals Fehler zu finden sein, aber wer blind ein rm -rf / abtippt, dem ist nicht mehr zu helfen. Sichere Deine Daten, denke nach was Du tust, teste was man testen kann.

Inspiriert von:

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Sinnvoll suchen in Google Wave

January 28th, 2010

wavesearch Nach dem Hype den Google mit Wave ausgelöst hat scheint diese Welle bereits gewaltig abgeflacht zu sein; einige sagen sogar Wave war eine Totgeburt. Ob Wave wirklich tot ist oder nicht soll nicht Thema dieses Artikels sein, denn z.B. ich nutze Wave nach wie vor gerne und regelmäßig.

Was mit persönlich bei der Handhabung von Wave stark geholfen hat, ist die Möglichkeit vorgefertigte Such-Anfragen zu speichern und mit farbigen Tags zu versehen. So sieht man mit einem Blick auf die Wave-Liste was sich geändert hat, welche Wave zu welchem Thema passt oder wer an einer Wave mitgearbeitet hat.

Eine kleine Auswahl aus meiner persönlichen Hitliste:

Zeige mir alle ungelesenen Waves an:
Title: unread
Query: is:unread

Alles was sich diesen Monat geändert hat:
Title: this month
Query: past:1m

Alles was sich diese Woche geändert hat:
Title: this week
Query: past:1w

Waves mit Benutzer Manfred Mustermann:
Title: with Manfred
Query: with:manfred.mustermann@googlewave.com

Notizen: (Wave markiert alle Waves, die keine Mitschreiber haben als Notes)
Title: notes
Query: is:note

Waves, die an mich gerichtet sind:
Title: to me
Query: onlyto:me is:unread

Waves, denen ein spezielles Tag zugeordnet wurde:
Title: Tag: foo
Query: tag:foo

Die Ähnlichkeiten zu den Smart Folders von Spotlight sind erkennbar? Der Kreativität sind effektiv keine wirklichen Grenzen gesetzt, und man kann sich die Suchen genau so bauen wie man sie braucht. Beim Beispiel “an mich gerichtet” sieht man, wie man verschiedene Anfragen kombinieren kann. Spielereien wie is:unread tag:wichtig past:1w with:chef@firma sind also auch kein wirkliches Problem.

Was mich interessieren würde: was nutzt Ihr? Auf welche lustigen oder zeitsparenden Ideen seid Ihr gekommen? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

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Xing-Gruppe: getting things done

August 19th, 2009

Dank @zoernert ist mir eben die Xing-Gruppe “getting things done” unter die Augen gekommen.

Web2.0 oder Social Networking, offline oder online, Windows, Mac oder Opensource: GTD (GettingThings Done) – Anwendungen sind immer weiter im kommen. Dies ist ein Nutzerforum für Anhänger des Prinzips ‘GTD’ – Ort für persönliche Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks und natürlich auch für Tools, ihren Nutzen, ihre Alltagstauglichkeit. Hier finden Nutzer und Interessenten der Methodik ‘GTD’ eine gemeinsame Plattform.

XING

GTD Wallpaper

July 24th, 2009

Stefanos Karagos hat das GTD-Konzept in ein Wallpaper gegossen.

GTD Wallpaper

    Papier als Software?

    June 10th, 2009

    Vielleicht ist dem ein oder anderen Leser schonmal der gleiche Gedanke gekommen: mit welcher Software kann ich das Verhalten von Papier abbilden?

    Ich suche eine Software, in die ich beliebigen Inhalt rein kippen kann, und dann daran “malen”, oder vielleicht etwas wissenschaftlicher ausgedrückt: eine Software mit der ich denken kann. Ich stelle mir das so vor: man werfe dieser Software ein paar Daten entgegen, z.B. den Text einer Website, ein PDF oder ein Bild, die Software erstellt einen weiteren Layer über diesen Inhalt und der Benutzer bekommt die Möglichkeit mit ein paar farbigen Malstiften und einer Hand voll standard Assets wie Pfeilen oder rot leuchtenden Ausrufezeichen diesen Layer zu bearbeiten. Am Ende soll das dann so gespeichert werden können, daß z.B. ein PDF generiert wird – sowohl mit dem ursprünglichen Content als auch mit dem zusätzlichen Layer. Eben genau das, was ich tun kann, wenn ich Daten auf Papier habe. Und wenn am Ende eine reine Grafik rauskommt, dann ist das auch nicht schlimm. Es sollte nur ein standarisiertes Format sein, so daß man seine Denk-Produkte auch anderen Menschen zur Verfügung stellen kann, ohne spezielle Software zu benötigen.

    Ist das so schwierig?
    Bin ich vielleicht der erste der sowas haben möchte?

    Der Ansatz der meinem Bild im Kopf am ehesten entspricht ist Microsoft OneNote – nur gibt es davon leider keine Mac-Version. Bevor ich jetzt die komplette Liste durchprobiere – hat sich da schonmal jemand von Euch Gedanken gemacht? Verwendet jemand eine solche Software und kann mich in die richtige Richtung leiten?

    Ich bin für jeden Ansatz dankbar, denn meine bisherige Lösung unterstützt leider die wichtigsten Features nicht. Z.B. Volltext-Suche wird bei Papier und Buntstiften einfach schwer.

    das optimale Zeitmanagement

    December 8th, 2008

    Einen ernsthaften Artikel gibt’s auch, und zwar: hier.

    Zeitmanagement – ein neuer Ansatz

    March 14th, 2008

    Jochen Lillich hat sich die Mühe gemacht einen wunderbaren Text von Scott H. Young auf Deutsch zu übersetzen: 10 Tips for Staying Productive While Being Scheduled to Death.

    Scott unterscheidet als erstes grundlegend zwischen Projekten und Ereignissen, eine recht gute Unterscheidung, denn Ereignisse kann man planen; Projekte hingegen sind meist nur an einem Zeitrahmen gebunden.

    Die nachfolgenden 10 Tips möchte ich an dieser Stelle einfach 1:1 von Jochen zitieren:

    1. Morgenritual: Früh am Morgen ist oft noch am meisten Zeit. Das ist die Gelegenheit, Projektaufgaben anzupacken und den Rest des Tages zu planen.
    1. Aufgabenplanung: Die Lücken im Terminkalender von 15, 20 oder 45 Minuten verplant man am besten im voraus. An einem zerstückelten Tag ist es keine gute Idee, einfach zu tun, was einem in den Sinn kommt. Vorausplanen verhindert, diese Zeit zu vergeuden.
    1. Nein sagen: Leicht fällt man in die Falle, zu glauben, dass jedes Ereignis Vorrang hat. Projektarbeit kann oft einen weitreichenderen Einfluss haben als unwichtigen Besprechungen oder anderen Ereignissen beizuwohnen, nur weil andere das erwarten. Der beste Weg, einen fragmentierten Terminkalender zu überstehen, ist, erst gar keinen zuzulassen.
    1. Wichtige Arbeit betonen: Trag eine Aufgabenliste für wichtige Projekte mit dir herum, die Endtermine enthält. So erinnerst du dich ständig an die Jobs, die vielleicht ansonsten untergingen.
    1. Meide die Versuchung der Prokrastination: Wenn du nur 20 Minuten Platz zwischen Terminen hast, ist es verlockend, die Zeit einfach vorbei gleiten zu lassen. Geh offline, schalte das Telefon und andere Unterbrecher ab, wenn du nur ein paar Minuten Platz hast.
    1. Mach die Arbeit nicht zu: Wenn man Arbeit wegen eines Termins ruhen lassen muss, hilft es beim späteren Anknüpfen, wenn du die Fenster, Bücher oder Geräte nicht schließt. Sie erinnern dich bei der Rückkehr an die unterbrochene Arbeit und es kann gleich weiter gehen.
    1. Erkläre einen Projektkiller-Tag: Räum einen Tag in der Woche frei, um mit wichtigen Projekten weiterzukommen. Wenn ein ganzer Tag nicht drin ist, versuche es wenigstens mit einem Vormittag. Wenn du keine Zeit für Wichtiges reservierst, wer dann?
    1. Kein Multitasking: Aufgaben gleichzeitig zu erledigen ist verlockend, aber ineffizient. Nur wenige Leute beherrschen wirklich mehrere Tätigkeiten gleichzeitig. Anstatt zwei Aufgaben in der Zeit abzuhaken, die eine erfordert, schaffst du am Ende zwei — und zwar schlecht — in der Zeit, in der du vier hättest erledigen können.
    1. Sei mobil: Je nach Projekt mag es nicht möglich sein, es mitzunehmen. Aber fast jeder kann ein Buch oder einen Laptop mitnehmen und auch außerhalb des Büros kleine Aufgaben erledigen.
    1. Finde deine Sweet Spots: Der “sweet spot” ist das Gebiet auf einem Golf- oder Baseballschläger, auf dem sich die Kraft so verteilt, dass ein idealer Schlag entsteht. Wenn dein Tag zerstückelt ist, musst du die “Sweet Spots” in deinem Terminkalender ermitteln. Das könnten längere Abschnitte ununterbrochener Zeit sein oder Zeiten, an denen du mehr Energie aufbringen kannst. Wenn du diese Zeiten kennst, lass nicht zu, dass du sie mit Aufschieberei oder unwichtigen Aufgaben vergeudest.

    In Jochen’s Blog hat Tom Schimana noch einen guten Tip hinterlassen: grade wenn man eine Arbeit kurz (oder auch lang) liegen lassen muß, um sich einer anderen Aufgabe zu widmen: speichern nicht vergessen!

    Danke Jochen, danke Scott!