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Posts Tagged ‘Interdose’

zum HELDENFunk Folge 38

November 4th, 2009
HELDENFunk
Der Podcast von systemhelden.com
Echte Systemhelden haben immer ein offenes Ohr für echte Lösungen. Darum hört die Stimmen der Energie und Ihr werdet lernen.
  

Folge 38 noch nicht angehört?! Ab zu iTunes oder auf der Website anhören, dann zurück hier her, wir warten so lange …
So … angehört? Willkommen zurück!

Unter anderem haben Constantin und ich uns über Cloud Computing unterhalten, über den Ansatz den meine Firma gewählt hat und über Lösungsansätze von anderen Firmen. Doch leider bin ich bei der Erklärung unseres Setups etwas vom eigentlichen Gedanken abgekommen.
Dann muß ich das wohl nach liefern :-)

Ein einfaches wolkiges Setup sieht in etwa so aus:
(… und ja, genau genommen ist ein solches Setup bereits eine Cloud!)
simple
Load Balancer bringen Anfragen aus dem Internet auf eine Anzahl von Web-Servern die sich – je nach Applikation und Sicherheitsregeln – auf Datenbanken oder besser gleich Cluster verbinden. Eigentlich recht einfach, jedoch skaliert das in meinen Augen nicht weit genug, allein schon, weil man zig Web-Server aktualisieren muß, wenn sich z.B. ein Wordpress Update ankündigt.

Hier heißt die Lösung “shared storage“:shared
Wir nutzen OpenAFS um diesen shared storage bereit zu stellen. OpenAFS skaliert nahezu unbegrenzt und enthält von Haus aus alle Mittel um globalen Storage zu betreiben.

AFS is a distributed filesystem product, pioneered at Carnegie Mellon University and supported and developed as a product by Transarc Corporation (now IBM Pittsburgh Labs). It offers a client-server architecture for federated file sharing and replicated read-only content distribution, providing location independence, scalability, security, and transparent migration capabilities. AFS is available for a broad range of heterogeneous systems including UNIX, Linux, MacOS X, and Microsoft Windows
IBM branched the source of the AFS product, and made a copy of the source available for community development and maintenance. They called the release OpenAFS.

Genug Werbung! Mehr Details gibt’s in den anderen Beiträgen zu AFS die man hier so findet. :-)

Wer sich für den Einstieg in diese Materie interessiert, dem sei das Buch “Distributed Services with OpenAFS: For Enterprise and Education” von Wolfgang Gehrke ans Herz gelegt.

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CallerID-Sender Framework

October 13th, 2009
Comments Off

Als Alternative zum SPF (in der Realität eher als Zusatz) hat sich Microsoft vor einier Zeit das “CallerID-Sender Framework” ausgedacht. Wie bereits sein großer Bruder SPF wird das CallerID-Sender Framework im DNS hinterlegt, und soll dem empfangendem Mail-Server erlauben zu prüfen ob der Absender einer E-Mail bzw. der sendende Host wirklich zur zugehörigen Domain gehört.

Leider scheint es nicht so hüpsche Generatoren wie für SPF zu geben, daher habe ich mir die Beispiele etwas genauer angesehen. Es werden im Einzelnen folgende Fälle behandelt:

Das Framework basiert auf XML-Daten, die als TXT-Record im DNS hinterlegt werden. Lautet die Domain foobar.baz, so lautet der notwendige TXT-Record inkl. seinem Präfix _ep.foobar.baz. Der Präfix _ep. ist dabei wichtig, da der TXT-Record ja nicht generell für das CallerID-Sender Framework verwendet wird.

Das “Drumherum”, um diese XML-Daten lautet generell:

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<ep xmlns="http://ms.net/#">
 <out>
  <m>
 
  </m>
 </out>
</ep>

Nun zu den einzelnen Beispielen.

überhaupt keine sendenden Mail-Server  [hoch]

Für Domains die nur zum Empfangen von E-Mails genutzt werden, bietet es sich an potentiellen Spammern direkt den Hahn abzudrehen.

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <nomailservers />
  </m>
 </out>
</ep>

Die Direktive <noMailservers/> verbietet direkt jeden Empfang von dieser Domain. Sollte diese Domain jemals doch für Mails verwendet werden, so muß dieser Eintrag selbstverständlich angepasst werden!

incoming und outgoing Server sind die selben Maschinen  [hoch]

Wenn der komplette Mail-Verkehr über eine einzelne Maschine abgewickelt wird, und diese auch als MX der Domain eingetragen ist, so reicht die Direktive <mx/>:

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <mx />
  </m>
 </out>
</ep>

eine einzelne Maschine für outgoing Mail  [hoch]

Für das Relay-System, über das die Mails für eine spezielle Domain gesendet werden, bietet sich folgender Eintrag an:

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <a>
     10.11.12.13
   </a>
  </m>
 </out>
</ep>

In diesem Falle ist nur die IPv4-IP 10.11.12.13 berechtigt Mails zu senden.

mehrere Maschinen für outgoing Mail  [hoch]

Etwas komplizierter, aber immernoch recht einfach sieht es aus, wenn mehr als eine Maschine als Relay verwendet wird:

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <a>
     10.11.12.13
   </a>
   <a>
     10.11.12.14
   </a>
   <a>
     10.11.12.15
   </a>
  </m>
 </out>
</ep>

Hier sind die IPs 10.11.12.13, 10.11.12.14 und 10.11.12.15 als Absender von E-Mails erlaubt. Hier findet sich allerdings auch schon das erste Problem: DNS läuft traditionell über UDP-Pakete, und diese sind i.A. 512 Bytes lang. Bei zu vielen IPs die einzeln erlaubt werden, bietet es sich an Ranges (siehe unten) zu nutzen, oder den TXT-Record in mehrere Records aufzusplitten. π x Daumen sollten 10 einzelne IPs ± noch in die Begrenzung passen.

Ranges von Adressen für outgoing Mail  [hoch]

Ein komplettes Subnetz voller Relay-Server kann mit <r> abgebildet werden:

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <r>
     10.211.30.0/25
   </r>
  </m>
 </out>
</ep>

Hier wird das komplette Subnetz 10.211.30.0/25 für den Mail-Versand zugelassen. Kleiner Tip aus der Praxis: auch wenn die Kisten in dem Netz nicht alle für Mail verwendet werden, im Normalfall sollte keine davon zur Spam-Schleuder werden, da man die Maschinen ja unter Kontrolle hat haben sollte. So kann man die Begrenzung von <a> auch umgehen.

outgoing Mail über Service Provider  [hoch]

Das Mail-Relay des ISPs kann selbstverständlich auch genutzt werden; in diesem Fall hilft <indirect> und die Angabe der sendenden Domäne.

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <indirect>
     interdose.net
   </indirect>
  </m>
 </out>
</ep>

Das obige Beispiel wälzt also die Verantwortung auf die Server innerhalb der Domain interdose.net ab. Natürlich sollten diese Maschinen dann korrekt gesichert und administriert sein.

Hosted E-Mail  [hoch]

Nutzt man hosted E-Mail wie z.B. Google Apps, so ist auch hier die Konfiguration relativ einfach. Zu beachten ist eigentlich nur, daß hier zwei Direktiven kombiniert sind.
<mx/> und <indirect>.

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <mx />
   <indirect>
     google.com
   </indirect>
  </m>
 </out>
</ep>

Damit wäre auch schon ein wichtiger Punkt erreicht: die einzelnen Direktiven kann man kombinieren und auch wiederholt nutzen. So ist z.B. eine mehrfach-Nennung von <indirect> genauso legitim wie von <a> oder <r>. Nur z.B. <mx/> ergibt mehrfach einfach keinen Sinn.

So ist z.B. für meine private Domain folgender Eintrag im TXT-Record eine valide Kombination aus vier Direktiven:

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<ep xmlns="http://ms.net/1">
 <out>
  <m>
   <mx />
   <indirect>
    google.com
   </indirect>
   <r>
    80.190.170.0/23
   </r>
   <r>
    80.190.172.0/24
   </r>
  </m>
 </out>
</ep>

Die hüpschen Zeilenumbrüche sind im DNS allerdings nicht vorhanden, da steht dann alles in einer Zeile.

Weiter oben hatte ich bereits davon gesprochen, aber hier nochmals genauer: was tun, wenn ich diese Daten aktualisieren möchte? Das erste Beispiel mit keinem Mailer trifft für die Domain foobar.baz nicht mehr zu, es sollten <r>-Direktiven dazu, allerdings werden TXT-Records ja z.T. sehr lange gecached. Auch hier kann geholfen werden:

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<ep xmlns="http://ms.net/2">
 <out>
  <m>
   <r>
     192.168.42.0/29
   </r>
  </m>
 </out>
</ep>

Na – wer hat’s gesehen? Richtig – die umfassende <ep>-Direktive wurde geändert. Aus xmlns="http://ms.net/1" wurde xmlns="http://ms.net/2" – denn ähnlich wie bei der Zonen-Serial kann diese Zahl beliebig hoch gezählt werden, um eine Aktualisierung des Eintrags anzuzeigen.

Eigentlich ganz einfach, oder?

(zu) viel Wahrheit auf 2 Minuten und 19 Sekunden

July 14th, 2009

Und jetzt sag mir bitte jemand, daß das Video übertrieben dargestellt ist.

Kurzes Update zu IPv6

May 19th, 2009

Es freut mich berichten zu können, daß Interdose nun über einen nativen IPv6 Upstream verfügt.

Bis diese Technologie auf unsere Projekte und unsere Kunden ausgerollt wird vergeht allerdings noch etwas Zeit.

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Umbau-Arbeiten abgeschlossen

October 24th, 2008



Mitten in der Nacht

Ursprünglich hochgeladen von BlaM4c

Es war eine sehr lange Nacht und – wie üblich – hat natürlich einiges nicht auf Anhieb funktioniert. Warum macht man sich eigentlich die Mühe und bereitet in Test-Systemen alles vor, wenn’s dann dort funktioniert und im Live-Betrieb nicht mehr?

Naja – sei’s drum. Wir haben’s überlebt, es war spaßig (und lang) und die komplette Interdose-Infrastruktur leuchtet jetzt in neuem Glanz.

Überstunden

July 30th, 2008

Noch bei der Arbeit? Keine Angst, es ist noch viel Zeit…

Wir machen Überstunden! ;-)

Das passiert also wenn die Uhr in der Menü-Bar von MacOS X ausfällt. :-)

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/afs/interdose.net – openAFS im Einsatz

February 16th, 2008
Comments Off

Es freut mich berichten zu können, daß die AFS-Zelle der Firma Interdose nun endlich online ist. Nach etwa sechs monatiger Planung und diversen Evaluierungs-Schritten, steht dem produktiven Betrieb nun nichts mehr im Wege.

Warum AFS?

AFS is a distributed filesystem product, [...]. It offers a client-server architecture for federated file sharing and replicated read-only content distribution, providing location independence, scalability, security, and transparent migration capabilities. AFS is available for a broad range of heterogeneous systems including UNIX, Linux, MacOS X, and Microsoft Windows.

[openAFS.org]

Auch die Client-Software war einer langwierigen Evaluierung unterzogen, und meine Erfahrungen werde ich hier in den nächsten Wochen veröffentlichen.
Eins vorweg: zu meinem Erstaunen funktioniert der openAFS-Client für Windows Vista überzeugend gut. Mein Sorgenkind ist eigentlich nur noch MacOS X 10.5, denn hier scheint der Client unregelmäßig Kernel-Panics auszulösen.

Zeit mein Home in’s AFS zu legen. ;-)

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