Leben mit dem iPad
Vor einiger Zeit habe ich eine Art “Selbstversuch” mit meinem iPad gemacht. Leider komme ich erst heute dazu darüber zu berichten, aber ich denke es wird trotzdem noch für den ein oder anderen interessant sein.
Regelmäßig werde ich gefragt, was man eigentlich mit einem iPad tut. Ohne hier jetzt genauer auf die Antwort einzugehen habe ich mir nach einigen Malen Gedanken gemacht, ob man wohl so weit gehen kann und mit dem iPad einen “normalen” Computer ersetzen kann. Mein Versuch bestand nun daraus für einen definierten Zeitraum auf die Nutzung eines normalen Macs zu verzichten, wenn auch mit ein paar kleinen Zugeständnissen: ich habe meinen Mac zum Fileserver degradiert, da ich nicht alle notwendigen Daten auf das iPad kopieren wollte. Es sei allerdings erwähnt, daß dies kein Problem gewesen wäre sondern pure Faulheit meinerseits. Außerdem habe ich nur die private Nutzung durch mein iPad ersetzt; weder meine Firma noch meine Kunden sollten darunter leiden, sollte ich wider erwarten nicht alle use-cases mit dem iPad abfackeln können.
Eine Woche lang hat mein Versuch gedauert, und um die Spannung zu nehmen: es hat Spaß gemacht und ich hatte keine wirklichen Probleme. Alle für mich notwendigen Applikationen existieren auf der iPad-Plattform und arbeiten so wie man es erwarten würde. Auch das Verwalten von Daten geht erstaunlich gut. Entgegen meiner Erwartungen war die Gewöhnungsphase an die on-screen Tastatur erstaunlich kurz.
Sehr angenehm und damit durchaus erwähnungswürdig ist der Formfaktor und das Gewicht bzw. die damit verbundene Portabilität. Man trägt einfach weniger mit sich herum und hat trotzdem alles notwendige in der Hand.
Solltest Du, lieber Leser, noch immer über die Investition nachdenken, go for it. Der flache Apfel ist das Geld wert. Oder hast Du schon ein iPad und ähnliche Erfahrungen gemacht?
Dieser Beitrag (und auch schon ein paar frühere) ist übrigens komplett auf dem iPad verfasst worden.





