Hochverfügbarkeit mit Linux – Teil 4 – Heartbeat per Puppet
Das Fazit des ersten Artikes: einen Heartbeat-Cluster zu bauen ist nicht sonderlich schwer, eigentlich nur Fleißarbeit. Und diese Fleißarbeit zu automatisieren ist “die hohe Kunst” der Faulheit.
Puppet hilft dabei zu automatisieren.
Um das Heartbeat-Modul nutzen zu können wird zunächst noch die Modul-Sammlung aus dem folgenden Repository benötigt:
git clone git://github.com/ripienaar/puppet-concat.git
Dann noch das eigentlich Heartbeat-Modul:
git clone git://github.com/shl/ipvs-lb.git
In den node-Definitionen der Cluster-Nodes muß das Modul noch eingebunden und damit konfiguriert werden:
1 2 3 4 5 6 | heartbeat { 'ClusterName': resources = [ '198.18.23.42', 'nfs-kernel-server' ], key = 'banane', iface = 'eth0', peer_ip = '198.19.0.1' } |
Puppet generiert nun beim nächsten run die notwendigen Konfigurationen und baut damit den HA-Cluster. Und weil man damit massig Zeit sparen kann, darf dieser Artikel auch etwas kürzer sein.


